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Crashtests

Wir von PPG lassen alle Hochsicherheitsprodukte unter realen Bedingungen testen. Leider sieht sich der Hochsicherheitsmarkt heutzutage mit einer Reihe von Herstellern nicht zertifizierter Produkte konfrontiert.

Diese erbringen einen Nachweis über die Einhaltung der vorgeschriebenen Crash-Ratings, durch die Vorlage einer „Selbst-Zertifizierung“ auf der Basis von statischen Berechnungen, anstelle eines gültigen Crashtests. Doch nur ein real durchgeführter Test kann reale Belastungen darstellen und die notwendige Sicherheit letztendlich gewährleisten.

Da das Vertrauen in die Sicherheit unserer Produkte ebenso wichtig ist wie ihre Qualität, sind die elkosta Hochsicherheitsprodukte mit dem höchsten Level gemäß PAS 68 (7,5 t bei 80 km/h) bzw. ASTM F2656/ DOS (6,8 t bei 50 mi/h) oder IWA 14-1 (7,2 t bei 80km/h) zertifiziert. Einige Poller-Typen wurden auch auf geringerem Level (K4/M30) getestet. Welche Zertifizierung ist die richtige für Ihre spezifischen Anforderungen?

U.S. Standards

1985 veröffentlichte das US-Außenministerium den Zertifizierungsstandard SD-STD-02.01. Das Testfahrzeug wurde als mittelschwerer Lkw mit einem Gewicht von 6800 kg (15000 lb) festgelegt. Die nominellen Anprallgeschwindigkeiten betrugen 50 km/h (30 mph), 65 km/h (40 mph) und 80 km/h (50 mph). Die Penetration (=Fahrzeugeindringtiefe) wurde ab der dem Anprall zugewandten Vorderkante der Durchfahrtssperre gemessen und in drei Penetrationsstufen unterteilt.

Im Jahr 2003 wurde diese Norm überarbeitet. Wesentliche Änderungen waren die Messung der Penetration ab der dem Anprall abgewandten Hinterkante der Durchfahrtssperre und die Begrenzung der zulässigen Penetration auf einen Meter.

Im Jahr 2007 wurde der SD-STD-02.01, Revision A, März 2003 durch den ASTM F2656-07 ersetzt. Dieser neue Standard enthielt neben dem mittelschweren Lkw auch drei neue Testfahrzeuge. Genauer ein kleiner Pkw, ein Pick-up und ein schwerer Lkw. Es gab drei vorgegebene Anprallgeschwindigkeiten für jede Fahrzeugkategorie. Die Penetration wurde von der dem Anprall abgewandten Rückseite der Durchfahrtssperre gemessen und in vier Kategorien klassifiziert.

Die neueste Version der Testmethode F2656 wurde im Jahr 2015 veröffentlicht. Neben verschiedenen Updates wurden zwei zusätzliche Fahrzeuge eingeführt. Genauer eine Oberklassen-Limousine und ein Lkw europäischer Bauart. Die schlechteste Penetrationsstufe wurde ausgeschlossen.

Britischer Standard

Im Jahr 2005 wurde die ‚PAS 68: 2005 Specification for Vehicle Security Barriers: Fixed Bollards ‘ veröffentlicht. Diese lieferte einige Synergien mit den Teststandards des U.S. State Departments. Der Standard wurde innerhalb von zwei Jahren erweitert, um produktspezifische Aspekte im Zusammenhang mit anderen Arten von Durchfahrtssperren wie z.B. Straßensperren, Schranken und Hochsicherheitstoren zu berücksichtigen.

Die neueste Version der Spezifikation PAS 68: 2013 basiert auf der Unterscheidung von sechs Arten von Textfahrzeugen mit bis zu sieben Testgeschwindigkeiten. Die Penetration wird von der dem Anprall abgewandten Rückseite der Durchfahrtssperre gemessen.

Internationaler Standard

Im Jahr 2013 wurde der IWA 14-1: 2013 veröffentlicht, um eine international anerkannte und einheitlich angewandte Spezifikation zu liefern. Ziel war es, die Leistungsanforderungen, die Testverfahren für Fahrzeuganpralltests und die Leistungseinstufung für Durchfahrtssperren zu harmonisieren.

Dies erforderte die Verschmelzung der Fahrzeuganpralltest-Spezifikationen der Britischen ‚Publicly Available Specification PAS 68‘ mit der ‚American Standard Test Method ASTM F 2656‘. Der internationale Standard beurteilt die Leistung von Durchfahrtssperren auf der Basis von neun verschiedenen Testfahrzeugen mit bis zu sieben Testgeschwindigkeiten. Die Penetration wird von der dem Anprall zugewandten Vorderseite der Durchfahrtssperre gemessen.

Zusätzliche Information

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